Fit im Studium: Erst probieren, dann studieren

Geschrieben von am 2. Juni 2010

9.000 Studiengänge, 180 Fächer, eine einzige Entscheidung. Mit etwas Vorbereitung findet man trotzdem das passende Studienfach…


Wer nach dem Abi alles auf sich zukommen lässt, ohne große Vorüberlegung ein Studium beginnt, liegt bei der Fächerwahl schnell daneben: „Ich bekomm hier fast die Krise! Ich schau seit Wochen Studienführer durch, aber ich finde den passenden Studiengang nicht“, schreibt Nena in einem Internetforum. So wie der 18-jährigen geht es vielen. Und das ist kein Wunder: 9.000 Studiengänge werden in Deutschland angeboten. Sich bei dieser Masse für einen Studiengang zu entscheiden ist nicht einfach.

Was die Entscheidung zusätzlich erschwert: Mit der Wahl für ein Studienfach wird nicht nur bestimmt, mit was man sich in den folgende Studienjahren beschäftigt, sondern es wird auch der Grundstein für den darauf folgenden Beruf gelegt. Also keine Entscheidung, die man mal so nebenbei treffen sollte.

Studienwahl früh und stressfrei beginnen

Doch wie geht man am besten vor, um bei so einer weitreichende Entscheidung die richtige Wahl zu treffen? Wann ist der richtige Zeitpunkt, um sich mit dem Thema zu befassen? Sicherlich nicht, wenn man das Abiturzeugnis bereits in den Händen hält. Die Suche nach dem passenden Studiengang sollte früh genug beginnen.

Auch wenn es in der Schule stressig ist und ein Studienbeginn noch weit entfernt scheint. „Ein idealer Zeitpunkt um sich mit dem Thema zu beschäftigen ist zu Beginn der 12 zwei“, sagt Angela Verse-Herrmann. Sie hat Bücher rund um Studien- und Berufswahl geschrieben und rät, so eine wichtige Entscheidung nicht zu schnell zu treffen. Denn Studieren will auch gelernt sein.

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