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    Motivation: Herzblut statt Monday-Morning-Blues

    7
    • von Karriere-Einsichten
    • in Einsichten · Ratgeber
    • — 12. April 2012

    „Sich Freitag schon auf Montag freuen“ ist Leitspruch der TV-Kampagne einer Online-Jobbörse. Um den Monday-Morning-Blues zu verhindern, müssen Unternehmen ein geeignetes und inspirierendes Umfeld für ihre Mitarbeiter schaffen. Von Clemens Michel…

    Mit dem Werbespruch spricht StepStone Bewerber an, den sich viele Unternehmen wünschen. Einen Mitarbeiter, der nicht einfach nur seine Arbeit macht, sondern seinen Job liebt.

    „Tschüss langweilige Kollegen, grauer Bürokomplex und egomanischer Chef! Wir wollen nicht jeden, wir wollen Kollegen mit Leidenschaft und der Bereitschaft, Dinge anzupacken“ – heißt es in einer anderen Stellenausschreibung.

    Bewerbungsschreiben – was steckt dahinter?

    Bei einem standardisierten Bewerbungsschreiben ist es für das Unternehmen sehr schwer, den Mensch hinter den Worten zu entdecken. Das Anschreiben ist immer wichtig, sollte aber nicht einzig eine Aufzählung der beruflichen Erfahrungen beinhalten.
    Da geht es um erkennbare Leidenschaft für die mobile Welt und ausgeprägten Unternehmergeist zum Beispiel. Herausragend ist jemand, der mit Wissen punkten kann, das dem ganzen Team nützlich ist. Die in der Ausschreibung angegebenen Anforderungen zu berücksichtigen, ist zugegebenermaßen wichtig, es müssen aber nicht zwingend alle Punkte gleichermaßen erfüllt sein. Die eigene Motivation und die Bereitschaft, Dinge anzupacken und aufzubauen, sind weitaus wichtiger.

    Als Unternehmen beim Mitarbeiter bewerben

    Auch das Unternehmen muss sich beim Jobsuchenden bewerben und zwar auf mehreren Kanälen: im Ausschreibungstext, auf der Internetseite, über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Xing, LinkedIN, Twitter, Google+), auf dem hauseigenen Blog und nicht zuletzt im Bewerbungsgespräch. Und da geht es um Schnelllebigkeit. Die Netz-Branche ist jung und aufregend.

    Jedes Unternehmen sollte seine individuellen Stärken hervorheben, wie beispielsweise eine englische Firmensprache und dass daher auch Bewerber willkommen sind, die Deutsch nicht beherrschen. Auch internationale Standorte sind wichtig für Bewerber, denn viele junge Menschen zieht es ins Ausland.

    Mehrwert für Mitarbeiter schaffen

    Gerade als Start-up hat man es oft schwer, gute Leute zu finden. Junge Unternehmen sind unter Bewerbern noch nicht sehr bekannt, daher muss die Firma mit ihren Vorteilen hervorstechen.Mitarbeiter sind eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Menschen. Nicht zu unterschätzen ist auch der Städtefaktor: Berlin ist preisgünstig in den Mieten, hat ein großes Kulturangebot und ist eine lebendige Szene-Stadt, in der es immer wieder Neues zu Erleben gibt.

    Oft sind es gerade die kleinen Dinge, die einen Mitarbeiter motivieren, eine Talent Management Lösung zu nutzen. Soweit möglich, wird dem Personal idealerweise eine absolute Flexibilität bei der Zeiteinteilung ermöglicht, denn die eigene Passion bei einer Aufgabe benötigt Freiräume. Transparenz und Offenheit in der internen Unternehmenskultur sollten ebenso Gang und Gebe sein: Jeder kann stets seine Ideen einbringen und darf alles erfragen, was ihm unter den Nägeln brennt, so die Idee.

    Ein „Employee Referral Program“ für neue Mitarbeiter kann es geben, sich noch mehr mit dem Unternehmen zu identifizieren. Und Weiterbildungen sind essentiell für die Entwicklung der eigenen Mitarbeiter, Seminare oder Konferenzen im Ausland, Sprachkurse für die nicht-deutsch Sprechenden und interne „Blind Date Lunch“. Diese interne Veranstaltung vereinigt Mitarbeiter unterschiedlicher Abteilungen, die monatlich ausgesucht werden, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen.

    Sichtweise! Clemens Michel hat im HR-Business über 20 Jahre Erfahrung gesammelt: Personaler- und Beraterpositionen, zum Beispiel bei KFP. Er leitet beim Werbenetzwerk madvertise die Personalabteilung…

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    Schlagworte: FührungManagementMitarbeiterMotivationPersonal

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    7 Kommentare

    1. Sandwichposition: Blocker und Radler im Büro | Karriere-Einsichten sagt:
      23. Oktober 2012 um 16:52

      [...] Bist du eher ein Radler oder Blocker? Viele Büroangestellte finden sich in ihr wieder, in der Sandwichposition. Und manchen Ausflüchten a la: „Aber der Chef hat gesagt”. Wie du rauskommst? Timo Hinrichsen und Boris Palluch liefern einige Tipps… Wenn Sie als Führungskraft zwischen zwei Stühlen sitzen, haben Sie grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder Sie radeln mit und versuchen die Interessen des Unternehmens umzusetzen oder Sie blocken, machen zu und schlagen sich auf die Seite des Teams. [...]

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