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Goldschmuck: Barren und Kreuz mit Kreuzchen

Gegossen in hochkarätiges Gold glänzt es im Schaufenster.

Vielleicht haben Sie die boomende Währung gegen die Wirtschaftskrise sogar um den Hals hängen. Keinen Barren oder Exchange Traded Fund…

Sondern ein Kreuz. Oder genauer: das Kreuz, das Symbol der Christen seit 2000 Jahren. Jetzt in der Passionszeit steht es besonders im Mittelpunkt in Gottesdiensten und Andachten.

Aber auch außerhalb der Kirchen ist es zu finden. Seine beiden Balken liegen sozusagen kreuz und quer auf der Straße.

An der Kreuzung, die Fliesenkreuze im Bad, beim Lösen des Kreuzworträtsels oder Eindrehen einer Kreuzschraube. Das Kreuz ist ein verbindendes Element.

Es bietet Halt und Orientierung. Sogar der Schmerz im Rücken ist ein Zeichen des Kreuzes. Es verkörpert die Kreuzigung Christi, der sein Kreuz tragen musste und daran starb.

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Dennoch ist es zum Zeichen des Trostes geworden, zum Symbol für das Leben und die Liebe. Die Senkrechte steht für die Verbindung zwischen Gott und den Menschen. Und die Horizontale steht für die Verbindung zwischen allen Menschen guten Glaubens.

Wieviel Karat das Gold auch haben mag, in das man es gießt; wie viele Brillanten man auch immer darauf setzen mag; ob es verramscht wird oder teuer verkauft – das Kreuz bleibt immer auch anstößig und sperrig, weil diese Geschichte Christi darin steckt.

Was ist es für Sie: Schmuckstück, Geldanlage? Oder mehr?

Wort Ottes? Theologie an der Universität Heidelberg studiert, hält Jan Thomas Otte auch Andachten für die evangelische Kirche im Südwesten: Radio Rockland, Regenbogen und BW Family TV.

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