Loblieder: Charts in Moll und Dur
„Unter den Talaren – Muff von tausend Jahren“, so lautet ein alter böser Spruch über die Kirche und ihre Repräsentanten…
Aber schon längst hat man in den Muff frische Luft gelassen. Auch die oft kirchenferne Jugend soll für den christlichen Glauben wieder begeistert werden.
Frei nach dem Aufruf im 33. Psalm: „Greift voll in die Saiten und jubelt laut“. Das freut die Musiker. Ob Pop oder Rock aus den Charts, gemixte Klassik mit Techno:
Der Kreativität scheinen keine Grenzen gesetzt. Auch eigene Raps und schräge Heavy-Metal-Gitarrenbretter sind dabei.
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In den USA hat professionell gemachter Sakropop und -rock schon Tradition. Von den aktuellen Charts ist das rein musikalisch kaum zu unterscheiden.
Ganz so sexy klingt‘s hierzulande meist noch nicht, eher etwas schwülstig. Aber Christen geht es ja um mehr als nur um Gefühlsduselei, Liebeserklärungen oder Fremdgeh-Geständnisse.
Sie wollen in ihren Texten und ihrer Musik etwas von der Liebe Gottes wiedergeben. Da heißt es ausprobieren, experimentieren, üben. Ein Leben lang.
Wort Ottes? Theologie an der Universität Heidelberg studiert, hält Jan Thomas Otte auch Andachten für die evangelische Kirche im Südwesten: Radio Rockland, Regenbogen und BW Family TV.

